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	<title>RosolarWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-06T16:47:22Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.rosolarwiki.de/w/index.php?title=Diskussion:Nachhaltige_Energiewende&amp;diff=2306</id>
		<title>Diskussion:Nachhaltige Energiewende</title>
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		<updated>2010-03-29T20:50:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cleanfuture: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Stellungnahme von Rosolar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text auf dieser Seite regt sicher zur Diskussion an. Ist es richtig, die 100% Haushaltsstrom zu loben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir von [[Rosolar]] wissen wohl, und haben das auch deutlich gesagt, dass diese 100% nur ein Meilenstein zu den &amp;quot;echten&amp;quot; 100% sind. Aber wir halten es auch für wichtig, erreichte Zwischenziele zu nennen. Das macht Mut zum Weitermachen, und soll keinesfalls selbstgefällig wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loben, das weiß jeder Pädagoge, ist oft der beste Ansporn und viel wirkungsvoller als meckern. Der Schwarze Peter hilft nicht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: Rosolar steht fest für 100% Erneuerbare Energien, nicht nur Strom, sondern alle Energieträger, und wir sind uns der Wichtigkeit dieser Aufgabe bewusst. Um die Komplexität dieser Aufgabe zu meistern, fokussieren wir aber immer wieder auf andere Aspekte. Mal ist es der Energiebedarf der Gebäude, mal das Thema Strom, und so weiter. Wir haben festgestellt: tut man das nicht, dann resignieren viele Menschen vor der Mammutaufgabe der Energiewende. Zeigt man hier und dort Wege zu Zwischenzielen oder Teilaspekten, dann kommt man besser voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellungnahme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist, dass eine Energiewende innerhalb des knappen Zeitrahmens zum Abwenden einer Klimakatastrophe nur dann erfolgreich umgesetzt werden kann, wenn jeder Verantwortliche in seinem Bereich (Privat, Gewerbe, Kommune etc.) alle verfügbaren Optionen ausschöpft, also weniger Energieverbrauch, mehr Energieeffizienz und Einsatz aller erneuerbaren Energien. Mit Kleckern kommt man nicht rechtzeitig ans Ziel. Da die technische Entwicklung der Entscheidungsdynamik von Bürgern, besonders aber ihrer Vertreter weit vorauseilt, wird einfach zuviel Zeit verschwendet, bis konkrete Projekte in Angriff genommen werden. Und da würde ein wenig Nachdruck nicht schaden, um mehr Bewegung in die Köpfe zu bringen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel gibt es längst energiesparende und regelbare LED-Straßenlaternen (Stromersparnis 65%). Ortszentren können durch sternförmig angelegte Parkplätze weitgehend verkehrsfrei gehalten und der Parksuchverkehr durch ein Leitsystem deutlich vermindert werden. Für Elektrofahrzeuge sind spätestens 2011 zentral gelegene Parkflächen mit (solaren) Ladestationen vorzusehen. Baugenehmigungen für Gewerbebetriebe, Supermärkte, Hotels und andere Energiegroßverbraucher dürfen nur noch unter der Prämisse einer mindestens 30%igen Eigenversorgung erteilt werden (BHKW, Biogas, Wind, Solar etc.). Ein weit über die Landkreisgrenzen hinausreichendes Zeichen von Engagement könnte z.B. durch ein 2 MW-Bürgerwindkraftwerk auf dem Irschenberg gesetzt werden (Stromertrag entspricht 1500 EFH-Fotovoltaikanlagen). Leuchtturm-Projekte sind gefragt, um die Öffentlichkeit aus ihrer behäbigen Lethargie zu reißen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cleanfuture</name></author>
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		<id>https://www.rosolarwiki.de/w/index.php?title=Kategorie:Im_Fokus&amp;diff=2128</id>
		<title>Kategorie:Im Fokus</title>
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		<updated>2010-03-20T18:30:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cleanfuture: Eine nachhaltige Energiewende kann nur gelingen, wenn alle Verantwortlichen mit ins Boot genommen werden und an einem Strang ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Nachhaltige Energiewende ==&lt;br /&gt;
Der Anfang ist dank zahlreicher Einzelinitiativen und Projekte von Agenda21-Gruppen, Vereinen, Bürgern und Kommunalvertretern gemacht. Was fehlt, ist eine langfristige Zielsetzung und eine übergreifende Klammer, d.h. ein politisches Commitment. Bayern und speziell der Lk Rosenheim sind Spitzenreiter bei Solarenergie, aber was bedeutet das für die Energiewende weg von zentralistischen Strukturen und hin zu einer regional vernetzten Eigenversorgung? Statt großspuriger und nicht nachprüfbarer Versprechungen a la Kopenhagen brauchen wir auf kommunaler Ebene für den (betroffenen) Bürger nachvollziehbare Stufenpläne und Meilensteine in jeder Kategorie: Strom- und Wärme-/Kälteerzeugung, Mobilität und Energieeffizienz. Selbstgefälligkeit nach dem Motto &amp;quot;wir haben ja schon 100% der Stromversorgung für private Haushalte erreicht&amp;quot; sind da eher kontraproduktiv. Erstens ist der Gesamtenergieverbrauch (und nicht nur der 30%ige Stromanteil) für die Klimabilanz entscheidend und zweitens sind neben den Privatverbrauchern vor allem die energieintensiven Gewerbebetriebe einzubeziehen. Dann schrumpft der 100%-Anspruch schnell auf realistische 30% bis 2020 und man verstellt nicht den Blick auf die noch zurückzulegende Wegstrecke. Und es wird auch deutlich, dass eine Energiewende ohne verantwortliche Beteiligung der Kommunalvertretungen, der Gewerbebetriebe und der Bürger nicht umgesetzt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier kommt der finanzielle Aspekt ins Spiel. Was bisher als Hobby von ökologisch angehauchten Menschen funktionierte (wie die Beteiligung an einem Bürgersolarprojekt mit anständiger Verzinsung), das wird plötzlich zur alles entscheidenden Zukunftsalternative: Entweder eine starke Eigenversorgung mit rechenbaren erneuerbaren Energien (auch bei reduzierter Förderung), oder eine unkalkulierbare Abhängigkeit vom Energie-Weltmarkt, also von Ölscheichs, politischen Hasardeuren, Finanzspekulanten und Energiemultis. Spätestens hier wird deutlich, dass Kommunen und/oder Landkreise nicht ohne eine beratende, kontrollierende und lenkende Energieagentur bzw. Stadtwerke zum Ziel kommen, nämlich einer sicheren, bezahlbaren und umweltneutralen Energieversorgung der Zukunft. Dazu gehört nicht nur ein Masterplan für die einzelnen Erzeugungs- und Verbrauchssektoren, sondern auch eine Bewertung der notwendigen Investitionen nach Aufwand und Ertrag, die erst eine Priorisierung ermöglicht. Ein ausgewogener Energiemix wird spätestens in 2020 zum regionalen Wirtschaftsfaktor werden. Es kann einer Kommune deshalb auch nicht egal sein, ob sich energie- oder arbeitsintensive Betriebe ansiedeln nach dem Motto &amp;quot;Hauptsache Steuereinnahmen&amp;quot;. Energieerzeugungs- und Verbrauchskapazitäten müssen vielmehr aufeinander abgestimmt werden, um mit geringstem Aufwand die höchste Effizienz zu erreichen. Am Strommarkt werden demnächst mit dem intelligenten Netz (smart grid) die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen. Damit wird nicht nur der lastabhängige Stromtarif auch für Privatverbraucher eingeführt, sondern die Einbindung der Akkus von Elektrofahrzeugen als Interims-Stromspeicher ermöglicht. Am Wärme-/Kältemarkt müssen die regionalen Versorger bzw. Kommunen durch ein Nahwärmenetz selbst für eine ausgewogene Balance von Angebot und Nachfrage sorgen. Jede verschwendete Kilowattstunde ist ein doppelter Schaden für Wirtschaft und Umwelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also wie ROSOLAR mit gutem Beispiel vorangehen will, der muss neben den 100%-Urkunden auch Rußkohle (schwarze Peter) an diejenigen verteilen, die immer noch tatenlos abseits stehen nach dem Motto &amp;quot;Was geht mich das Überleben der Eisbären und die Umweltflüchtlinge in Bangladesh an?&amp;quot; Die Folgen eines unkontrollierbaren Klimwandels werden uns alle treffen, die einen früher, die anderen später.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cleanfuture</name></author>
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