Bad Feilnbach

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Inhaltsverzeichnis

Übersicht

Die Ortschaft Bad Feilnbach geht auf eine Römersiedlung aus dem Jahre 980 n. Chr. zurück. "Fulinpah" war der damalige Name in Anlehnung an den Begriff "fauler Bach", welcher ein träge dahinfließendes Gewässer bezeichnete.

Die heutige Gemeinde Bad Feilnbach ist in den Jahren 1972 und 1978 entstanden aus den ursprünglichen Gemeinden Feilnbach, Wiechs, Au bei Bad Aibling, Dettendorf und Litzldorf. Das Gemeindegebiet reicht vom Wendelsteinmassiv bis in das Moorgebiet des Rosenheimer Beckens und umfaßt 5.800 ha.

Viele landwirtschaftliche Betriebe prägen das Ortsbild. Erzeugt werden in erster Linie Milch und Milchprodukte. Zweites Standbein der landwirtschaftlichen Betriebe ist der Obstanbau in zahlreichen Streuobstwiesen, die auch gleichzeitig das Orts- und Landschaftsbild zeichnen. 30.000 Obstbäume sorgen eben für eine besondere Umgebung, gerade zur Blütezeit im Frühling.

Besonders hervorzuheben ist das milde Klima von Bad Feilnbach. Zusammen mit den Moorgebieten hat sich über lange Zeit eine besondere Moorbadekultur herausgebildet, die auch 1973 das "BAD" vor den Ortsnahmen Feilnbach generierte. Leider ist es durch die vielen Einschränkungen im Gesundheitswesen sehr ruhig im Moorbadesektor geworden.

Legt man den Fokus auf die regenerativen Energien, so kann fast die ganze Bandbreite des Angebots genutzt werden. Angefangen vom Sonnenkollektor für Brauchwasser und Heizungsunterstützung, von Solarstromanlagen bis zur klassischen Wasserkraft, von Pellets- und Hackschnitzelanlagen bis zu Biogas und Kraft-Wärme-Kopplung. Alles ist möglich. Ja sogar Windkraft auf den Hügeln des Gemeindegebiets oder in den Moorgebieten wäre denkbar. Das Ganze verbunden mit Energieeffizienz und Energieeinsparung und die Gemeinde könnte sich in wenigen Jahren vollkommen autark versorgen.

Erneuerbare Energien

Strom aus erneuerbaren Energien

Nach heutigem Stand werden die nachfolgend aufgeführten Mengen an Erneuerbaren Energien in dieser Kommune erzeugt. Dargestellt ist außerdem jeweils der Anteil des Stromes aus Erneuerbaren Energien bezogen auf den geschätzten Stromverbrauch der Haushalte.

Technologie kWh % des Haushaltsverbrauchs
Fotovoltaik 4.431.737 kWh 50,1%
Wasserkraft 1.054.233 kWh 11,9%
Biomasse 1.485.727 kWh 16,8%
Deponie-u. Klärgas kWh 0,0%
Wind kWh 0,0%


  • Damit beträgt die gesamte Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Bad Feilnbach 6.971.696 kWh
  • Dies entspricht einem Anteil von 78,9% am Gesamtstromverbrauch der privaten Haushalte.


Solarthermie

Basierend auf den Daten der BAFA haben wir hier die zwischen 2001 und heute geförderten Anlagen aufgeführt. Angegeben ist die installierte Anlagenfläche und die Anzahl der Anlagen. Außerdem die Anlagendichte (pro 1000 Einwohner), sowie eine rechnerische Größe für die erreichte Heizöleinsparung.

Installierte Fläche 2742 m²
Anzahl Anlagen 243
Anzahl Anlagen pro 1000 Einwohner 32,4
Heizöleinsparung (rechnerisch) 137.100 Liter/Jahr

Holzheizung

Basierend auf den Daten der BAFA haben wir hier die zwischen 2001 und heute geförderten Anlagen aufgeführt. Angegeben ist die installierte Gesmtleistung und die Anzahl der Anlagen. Außerdem die Anlagendichte (pro 1000 Einwohner), sowie eine rechnerische Größe für die erreichte Heizöleinsparung.

Installierte Gesamtleistung 1707 kW
Anzahl Anlagen 113
Anzahl Anlagen pro 1000 Einwohner 15,1
Heizöleinsparung (rechnerisch) 238.980 Liter/Jahr

Projekte

In der Kommune gibt es bereits folgende Projekte zu Erneuerbaren Energien:

Akteure

In der Kommune sind folgende Akteure ansässig, die an Projekten zu Erneuerbaren Energien beteiligt sind:

Weblinks